szmmctag

  • ESC 2013

    Dieses Jahr gehe ich ja völlig unbeleckt in die ESC Übertragung, sonst schau ich vorab wenigstens mal eines der beiden Halbfinale oder hör vorab schon mal in die Songs rein, diesmal lass ich mich völlig überraschen und werde nachfolgend meine spontanen Eindrücke zu den jeweiligen Songs inklusive einer persönlichen Top Five festhalten.
    Und natürlich die ESC App auf meinem iPad ausprobieren, vielleicht vote ich ja sogar mal mit *lach*.

    So es beginnt und wir erleben per Einspielfilm die Reise einer aserbaidschanischen Raupe durch Europa. Nun ja, ganz putzig gemacht, obwohl man sich über die Tourenplanung des possierlichen Tieres etwas wundern darf *lach*. Erklärt allerdings das hübsche Schmetterlingslogo des diesjährigen ESCs. Eingangs die aktuelle von den ABBA Bs komponierte Hymne des Musikfestivals. Meine App bietet mir gleich den Kauf des Titels an, nein danke. Alle Teilnehmer (inklusive der bereits in den Halbfinals ausgeschiedenen) kommen mitsamt Flagge auf die Bühne, naja, etwas steif finde ich das, ist doch keine Olympiade. Und es nimmt kein Ende.

    Und dann die Moderatorin - ein (Alb)Traum in Pink - Petra Merde, hübsche Frau, aber dieses Kleid und die dazugehörigen Schuhe tun in den Augen weh. Später werden wir efahren, dass Gaultier das Kleid designt hat. Während der Show tritt sie allerdings wenig in Erscheinung. Dafür dann aber während der Votingphase.
    In der Pause gibts die vorige Gewinnerin Loreen mit neuem Titel und noch ein bisschen "Euphoria". Die schwedischen Comedyeinspieler sind teilweise wirklich lustig, und ich mochte auch den Pausensong von Metra Merde, die schwedische Eigenheiten und Klischees auf die Schippe nimmt und alles, was die Welt so meint, über die Schweden zu wissen. Vom Girl with a dragon tattoo über Midsomer zum schwedischen Festbuffet, bisherigen schwedischen ESC Gewinnern etcpp. Eine hübsche Revuenummer. Schön auch ihr Hinweis, dass man, wenn man an diesem Abend gewinnt, eine Show gestalten muss, die sich kein Land leisten kann *lach*.

    Hier jetzt klicken für die einzelnen Titel:

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  • Review: "Evil Dead" (USA 2013, dt.)

    EvilDeadFünf Freunde machen einen Ausflug in eine kleine Waldhütte. Doch kein Urlaub steht im Vordergrund, sondern der kalte Entzug der jungen Mia, die mit Hilfe ihrer Freunde und ihres älteren Bruders von den Drogen loskommen will. Ein entsetzlicher Gestank lockt die Freunde aber in den Keller, wo sie einen grausigen Fund machen und ihnen zudem ein mysteriöses Buch in die Hände fällt, welches besonders das Interesse des Lehrers Eric weckt, der es nicht lassen kann, aus dem Buch vorzulesen und somit das ultimativ Böse heraufzubeschwören...


    Wer am heutigen Abend Lust auf Horror hat, hat die Qual der Wahl: Entweder vor der Glotze sitzen und ESC gucken (wie ich) oder ab ins Kino zu "Evil Dead".
    Da isses also nun, das Remake der Kultreihe von Sam Raimi (zumindest erstmal vom Auftaktfilm). Anfangs stand ich dem sehr skeptisch gegenüber, als ich aber las, dass Raimi und unser aller Schatz Bruce Campbell als Produzenten fungieren, was immerhin Hoffnung machte, dass man die Fans der Originalreihe nicht verschrecken wollte.

    Gut, wenn man seit seiner Jugend die alten Filme liebt - selbst wenn man anfangs nur geschnittene Versionen gesehen hat *lach* - und wenn man außerdem nachgelesen hat (beispielsweise in Campbells Autobiografie "If Chins Could Kill - Confessions of a B Movie Actor"), unter welchen Umständen damals der erste "Evil Dead" entstanden ist und mit welchem Herzblut da eine Horde von Amateuren unterwegs war, die mit allerlei Tricks und Notlösungen ein intensives Splatterfest abgefeiert haben, dass für heutige Jugendliche vielleicht unfreiwillig komisch wirkt, dann kann die Neuauflage damit nicht mithalten. Es fehlt der Charme und der Pioniergeist, den das Original atmete. Und niemand kann Ash Bruce Campbell ersetzen, das geht einfach nicht.

    Aber man wird trotzdem mit einem sehr gelungenen Horrorfilm belohnt, dessen Splattereffekte so herrlich eklig sind (vor allem auch durch die realistische Darstellung, die weitestgehend auf Computereffekte verzichtet), dass sogar ein hartgesottener Kinogänger wie ich bisweilen kaum auf die Leinwand schauen konnte. Man spürt außerdem sehr deutlich, dass der bisher relativ unbekannte Regisseur Fede Alvarez nicht das Rad neu erfinden wollte, sondern eigentlich eher eine kleine, gorige Hommage an das Original gedreht hat.

    Ebenfalls positiv kann man die Auswahl der Schauspieler bewerten, hier hat man nicht auf komplettes Untalent zurückgegriffen, sondern mit Lou Taylor Pucci und Shiloh Fernandez talentiertere Jungstars besetzt, und Jane Levy als Mia macht ihre Sache auch sehr gut, insgesamt wirkt die Gruppe von Twens auch durchaus sympathisch, es hilft natürlich, wenn man als Grundstory den kalten Entzug eines Junkies wählt, der von besten Freunden und älterem Bruder dabei beigestanden werden soll. Schon wirken die Figuren nicht mehr ganz oberflächlich. Ob man nun gerade beim Geschwisterpärchen den Familienhintergrund so ausbreiten muss, gut, hätte man lassen können.

    Aus meiner persönlichen Sicht ist das Thema der Waldhütte, in der Teens oder Twens gekillt werden (ob nun von Dämonen oder irren Hillbillies), eigentlich durch. Insbesondere durch das letztjährige "Cabin in the Woods", welches das komplette Genre so herrlich auf den Kopf gestellt hat. Aber Fede Alvarez ist es gelungen, die Waldhütte doch noch mal spannend in Szene zu setzen, natürlich auch in dem er auf bewährte Effekte des Originals setzt (beispielsweise die atemlose Kamerafahrt durch den Wald) und dem Zuschauer mit mancher Selbstverstümmelung der Darsteller die Faust in den Magen zu hauen.
    Ein bisschen zu bombastisch-kitschig ist die Musik geraten, gerade zum Ende hin wird es etwas zu viel des Guten, aber dafür ist die Kameraarbeit von Aaron Morton sehr gelungen.

    Fazit: Horror- und Ekelfaktoren funktionieren einwandfrei, der Humor kommt leider etwas kurz. Aus technischer Sicht deutlich qualitativer als das Original von 1981, aber eben auch nicht so zum Liebhaben.

    Evil Dead (USA 2013) - dt. Synchronfassung
    R: Fede Alvarez; B: Fede Alvarez , Rodo Sayagues - basierend auf der Story von Sam Raimi
    K: Aaron Morton; M: Roque Baños
    D: Jane Levy, Shiloh Fernandez, Lou Taylor Pucci, Jessica Lucas, Elizabeth Blackmore, Phoenix Connolly, Jim McLarty, etc.
    Genre: Horror, Splatter
    FSK: ab 18 J.
    Länge: 91 Min.

    7v10
    Eine zweite Meinung gibt's bei Filmstarts.de

  • Trailer: "Last Vegas"

    Und vom jungen Wolfpack hin zu den alten Säcken :)

    Michael Douglas, Robert De Niro, Morgan Freeman und Kevin Kline wollen nämlich auch mal die Sau in Las Vegas rauslassen, und das tun sie hier unter der Regie von John Turteltaub in "Last Vegas".
    Auch hier steht ein Junggesellenabschied im Fokus, nämlich der von Billy - gespielt von Douglas - der seine um viele Jahre jüngere Freundin heiraten will.
    Und so schaut die Sause aus:

    Ab Januar 2014 in den deutschen Kinos.

  • Trailer: "Hangover 3" (neu)

    Einen letzten neuen Red Band Trailer gibt es zum dritten "Hangover" Film, der ja alsbald in unseren Kinos startet. Und diesen möchte ich euch nicht vorenthalten, sieht ein bisschen aus wie ein Best of der letzten beiden Filme, aber das hat auch seinen Grund.

  • Kinostarts am 16.05.2013

    Dieser Mai ist echt ein böser Kinomonat, kaum eine Woche ohne vielversprechende Filme (ob sie dann die Erwartungen am Ende erfüllen, bleibt dahingestellt), so sind auch die heutigen Filmstarts gut bestückt mit Baz Luhrmanns bildgewaltige (dem Trailernah zu schließen) Adaption von F. Scott Fitzgeralds "Der große Gatsby", für Familien der Animationsfilm "Epic" und das bisher durchaus positiv besprochene Remake von "Evil Dead", welches ich mir heute zum Tagesabschluss geben werde.
    Hier nun die wöchentliche Übersicht:

    Epic - Verborgenes Königreich (auch in 3D)
    Klein und versteckt existiert eine verborgene Welt, ohne dass die Menschen sie erahnen. Doch in diesem außergewöhnlichen und fantastischen Königreich herrscht seit langem ein Kampf zwischen Gut und Böse, der alles zerstören könnte. Nur MK, die Tochter des verrückten Professors Bomba, die auf wundersame Weise in diese Welt hineingezogen wird, kann sie beschützen. Wird sie es schaffen, das verborgene Königreich vor dem Bösen zu retten?

    Evil Dead
    Mia soll endlich von den Drogen wegkommen. Fernab der Zivilisation, in einer entlegenen Waldhütte, wollen ihr Bruder David und die gemeinsamen Freunde Olivia, Eric und Natalie Mia dabei helfen. Doch was dann geschieht, hat mit kaltem Entzug nichts mehr zu tun. Entsetzlicher Gestank lockt die Fünf in den Keller der Hütte, wo sie auf "Das Buch des Todes" stoßen - und damit nichtsahnend düstere Dämonen wecken. Nur einer von ihnen bleibt von den Untoten verschont und muss fortan einen erbitterten Kampf um sein Seelenheil führen.

    Der große Gatsby (3D)
    Der hoffnungsvolle Nachwuchsautor Nick Carraway kommt im Frühjahr 1922 aus dem Mittelwesten nach New York City, das von lockeren Moralvorstellungen, Jazz-Glamour, mächtigen Alkoholschmugglern und ins Astronomische steigenden Aktien geprägt wird. Auf seiner Suche nach dem amerikanischen Traum wird Nick der Nachbar des geheimnisvollen, rauschende Feste feiernden Millionärs Jay Gatsby. Auf der anderen Seite der Bucht wohnt seine Cousine Daisy mit ihrem Mann, dem blaublütigen Frauenhelden Tom Buchanan. So erlebt Nick die faszinierende Welt der oberen Zehntausend und lernt ihre Illusionen, Romanzen und Täuschungsmanöver kennen. Von außen und von innen beobachtet Nick diese Welt, die ihn zu der Geschichte einer unmöglichen Liebe, unzerstörbarer Träume und eines tragischen Autounfalls inspiriert – womit er auch uns, unserer Gegenwart und unseren aktuellen Problemen den Spiegel vorhält.

    Love Alien
    In einem Selbstversuch beschäftigt sich Regisseur Wolfram Huke mit der Liebe und den Liebenden. Mit 30 Jahren Lebenserfahrung, aber ohne jegliche romantische Liebeserfahrung würde Huke sich wohl auch zu der Gruppe der Dauersingles, absoluten Beginner oder Menschen ohne Beziehungserfahrung zählen. Huke erkundet sich und sein Leben selbst, hält seinen Alltag mit einer Kamera fest. 24 Stunden am Tag filmt er sich, seine Erlebnisse, sein gesamtes Leben. So will er versuchen, sich selbst weiterzuentwickeln.

    MansFeld
    Tom, Sebastian und Paul sind Kinder aus sehr unterschiedlichen Familien. Sie leben in einem kleinen Dorf im Mansfelder Land, einer Gegend, die vom Niedergang des Bergbaus gezeichnet ist. Eine riesige, schwarze Halde thront noch wie ein Gebirge über dem Dorf und erinnert an die vergangene Zeit. Ein archaischer Brauch ist jedoch über die Jahrhunderte geblieben und die drei Jungen spielen eine entscheidende Rolle dabei.

    Das Mädchen und der Tod
    Erzählt wird die Geschichte des alten Nicolai, der an den Ort zurückkehrt, an dem er ein halbes Jahrhundert zuvor die große Liebe seines Lebens, die Kurtisane Elise, getroffen hatte. Eine unmögliche Liebe, die von Materialismus, Reichtum und Morddrohungen behindert wird. Über 50 Jahre später durchlebt Nicolai diese Liebesgeschichte noch einmal in demselben, jetzt verfallenen Hotel, welches zugleich Sanatorium und Bordell war. Die dramatischen Ereignisse entfalten sich parallel zu den vier Jahreszeiten und münden in einem überraschenden Finale, das Vergangenheit und Gegenwart zusammenbringt.

    Paradies: Hoffnung
    Melanie ist ein schönes, junges Mädchen mit einem entscheidenden Problem: Sie ist übergewichtig. Während ihre Mutter in Kenia Urlaub macht und ihre Tante Anna Maria in christlicher Mission um die Häuser zieht, bereist Melanie ein anderes Universum: die Welt der Kalorientabellen und der Sporterziehung. Zwischen Wiesenwanderungen und nächtlichen Kissenschlachten werden ihre Ferien mit anderen Jugendlichen im Diätcamp zu einer Zeit der Freundschaft. Und der Liebe. Melanie verliebt sich in einen um 40 Jahre älteren Arzt, den Leiter des Camps.

    Woodstock in Timbuktu - Die Kunst des Widerstands
    Dokumentar­film über ein Musikfestival in der Sahara, das für den Erhalt der nomadi­schen Kultur eintritt.

  • Trailer: "Riddick"

    Nach einem furchtbar kurzen Teaser vor einiger Zeit gibt es nun den ersten offiziellen Trailer zu "Riddick", der an die Ereignisse von "The Riddick Chronicles" anschließt und ein Wiedersehen mit Vaako (wieder gespielt von Karl Urban) und verzweifelte Kopfgeldjäger verspricht.
    RiddickRuletheDark

    Nunja, den Trailer hätte man besser schneiden können, so richtig "funzen" will das nicht, aber ich mag Riddick - und ich mag Vin Diesel, also wird das im September (Kinostart 05.09.2013) geguckt.

  • Kinostarts vom 09.05.2013

    Gestern bin ich leider nicht zu meiner wöchentlichen Übersicht gekommen. Mittlerweile sollte nun jeder 3jährige wissen, dass diese Woche der neue Star Trek Film erschienen ist, den ich fürs perfekte Blockbuster Feeling unbedingt empfehlen kann.
    Ich möchte trotzdem darauf hinweisen, dass in dieser Woche auch ein "kleiner" Film gestartet ist, der in den Multiplexen dieses Landes vermutlich zwischen all den Iron Man und Star Trek Vorführungen etwas untergehen wird, nämlich "Stoker". Bitte guckt euch "Stoker" an, ein absolut sehenswerter Film mit tollen Schauspielern, einer leicht geklauten aber großartigen Story, visuell überragend und fantastisch inszeniert. Es wäre so schade, wenn der auch hierzulande untergehen würde...

    Hier die Übersicht über alle Starts:

    BB King: The Life of Riley

    Ein Film über den legendären Bluesmusiker BB King. Erzählt von Morgan Freeman und mit Beiträgen von Eric Clapton, Bono, Ringo Starr, Carlos Santana, Slash, Bonnie Raitt, Buddy Guy, Ronnie Wood, Mick Jagger und Bruce Willis.

    The End of Time
    Ein gleichsam poetisches wie bildgewaltiges Filmessay über die Wahrnehmungen und Vorstellungen von Zeit. Peter Mettlers filmische Reflexionen über den Ursprung, den Zustand und die Wirkung allen Daseins machen die individuelle Empfindung der Gegenwart und den Einfluss eines jeden auf die Zukunft erfahrbar.

    Hanni & Nanni 3
    Mon dieu, es spukt! Die entsetzte Französischlehrerin Mademoiselle Bertoux und die Zwillinge Hanni und Nanni sehen eines Nachts auf den Internatsfluren eine Gestalt im purpurnen Kapuzengewand herumschleichen. Treibt jetzt etwa ein Geist sein Unwesen in dem alten Gemäuer? Am besten geht man der Sache zusammen mit den englischen Austauschschülerinnen auf den Grund, deren Ankunft der Lindenhof aufgeregt erwartet. Als die angekündigten Mädchen sich allerdings aufgrund eines Versehens durch Frau Mägerlein als Busladung englischer Jungs entpuppen, sind alle vom Donner gerührt - auch Interims-Köchin Daphne Diehl, die eigentlich "ladies" bekochen wollte. Nur Mademoiselle Bertoux sieht das Ganze unverkrampft und verpflichtet die Gäste umgehend für die bevorstehende Schulaufführung von Shakespeares "Romeo und Julia". Die Theater-Proben geraten jedoch völlig aus dem Ruder, weil nicht nur Hanni und Nanni sich ausgerechnet beide in den smarten Hauptdarsteller Clyde verlieben, sondern auch die zickige Daniela ein Auge auf den aus England importierten Romeo geworfen hat.

    No Place on Earth - Kein Platz zum Leben
    Die Dokumentation erzählt eine für Jahrzehnte verloren gegangene Geschichte von ukrainischen Juden, die es während des Zweiten Weltkrieges geschafft haben, in einem unterirdischen Höhlensystem über 18 Monate zu überleben. 1993 hat der Höhlenforscher Chris Nicola das Labyrinth entdeckt war fest entschlossen die Lebens- und Leidensgeschichte der Familien, die sich im Untergrund vor den Nazis versteckten, aufzudecken. Nicola begibt sich auf Spurensuche quer durch die Welt.

    Off the beaten Track - Abseits aller Pfade
    Ein Film über die Schafhirten-Familie von Albin Creta, die in einem bäuerlich geprägten Teil Rumäniens lebt. Die Schäfer verbringen den gesamten Tag mit ihrer Arbeit, können sich kaum einmal eine Auszeit leisten, haben im Gegenzug jedoch immer weniger Ertrag. Denn seit dem EU-Beitritt Rumäniens müssen sie sich dem verschärften Wettbewerb stellen. Die Preise für Lammfleisch, Wolle und Schafskäse sind in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken und die Hirten beginnen immer mehr, ihre Tätigkeit zu hinterfragen.

    Out in the Dark
    Der Student Nimr träumt von einem besseren Leben im Ausland. Als er in einer schicksalhaften Nacht dem attraktiven Junganwalt Roy begegnet, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch die harschen Realitäten einer palästinensischen Gesellschaft, die Homosexualität verdammt und dem Nachbarland Israel, das ihn wegen seiner Nationalität verachtet, zwingen Nimr sich zwischen Leben und Liebe zu entscheiden.

    Schimpansen
    In einem Wald in Äquatorialafrika unternimmt Oskar, ein Schimpansenbaby, die ersten Schritte ins Leben. Im Schutz des Clans und umsorgt von seiner liebevollen Mutter, lernt er, mit Werkzeugen umzugehen, macht sich auf Nahrungssuche und erkundet die Umgebung. Mit ihm zusammen entdecken wir das Sozialgefüge innerhalb dieser Gruppe von Großaffen, die dem Menschen so ähnlich sind. Auf der Suche nach Früchten, die die Schimpansen fürs Überleben brauchen, dringt eine rivalisierende Schimpansengruppe um ihren Anführer Scar in das Gebiet von Freddy ein, dem erfahrenen Alphamännchen unseres Clans. Eine gefährliche Exkursion, die zu kämpferischen Auseinandersetzungen führt. Nach einem dieser Kämpfe wird Oskars Mutter vermisst. Der Schimpansenjunge ist von heute auf morgen allein und dem Tod geweiht. Seine einzige Hoffnung ist, eine Adoptivfamilie zu finden. Doch alle Mütter mit eigenen Jungen weisen ihn ab. Oskar wird zusehends schwächer und verzweifelter, bis überraschend ein Retter auftaucht, der Oskars Leben für immer verändert.

    Smashed
    Kate und Charlie sind ein junges Ehepaar, dessen Verbindung auf der Liebe zu Musik, Spaß und insbesondere Trinken beruht. Als Kates Trinksucht sie in gefährliche Situationen bringt und sie zudem ihren Job als Lehrerin riskiert, entscheidet sie sich den Anonymen Alkoholikern beizutreten, um trocken zu werden. Mit der Hilfe ihrer Freundin und Gruppen-Mentorin Jenny sowie dem stellvertretenden Rektor ihrer Schule, dem ungeschickten, aber wohlwollenden Mr. Davies, macht Kate gesundheitliche Fortschritte und ist auf einem guten Weg, ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen. Allerdings hatte Kate nicht damit gerechnet, dass das Nüchternsein seine ganz eigenen Probleme mit sich bringt. Ihr neues "trockenes" Leben bringt das problematische Verhältnis zu ihrer Mutter ans Tageslicht und konfrontiert sie mit den Lügen, die sie ihrem Arbeitgeber gegenüber erzählte. Letztlich muss sie sich die Frage stellen, ob ihre Beziehung zu Charlie auf Liebe beruht oder auf der gemeinsamen Suche nach berauschter Abwechslung vom Erwachsensein.

    Star Trek Into Darkness
    Bereits gesehen - zur kompletten Review.

    Starlet
    Pornosternchen Jane schlägt ihre Freizeit mit Video-Games, Potrauchen und ihrem kleinen Chihuahua Starlet tot. Auf einem Flohmarkt kauft sie einer alten Frau eine Thermoskanne ab, in der sie zu Hause 10.000 Dollar entdeckt. Was nun? Das Geld zurückgeben? Oder behalten? Verunsichert lauert sie der 85-jährigen auf. Doch die eigenbrötlerische Sadie wehrt jede Kontaktaufnahme ab. Erst als sich Jane unentbehrlich macht und sogar bei Sadies geliebten Bingo-Abenden auftaucht, fasst sie allmählich Vertrauen zu der chronisch gutgelaunten Jane. Und auch wenn Sadie ein verdammt harter Knochen ist, und Jane das Leben der Seniorin mächtig durcheinander wirbelt, kommen sich ihre einsamen Seelen näher. Aber ihre ungewöhnliche Freundschaft wird auf die Probe gestellt, als sorgsam gehütete Geheimnisse offenbart werden.

    Stoker
    Bereits gesehen - zur kompletten Review.

    Tilt
    Bulgarien, Beginn der 90er Jahre. Draufgänger Stash und seine Gang schlagen sich mit kleineren kriminellen Delikten durch, immer auf der Flucht vor einem omnipräsenten Staat und Geheimdienst. Als sich Stash in die rebellische Becky verliebt, ahnt er nicht, dass er sich damit auf ein Minenfeld begibt und aus einem harmlosen Spiel bitterer Ernst wird - ein existentieller Kampf um ihre Liebe beginnt.

    Das Weiterleben der Ruth Klüger
    Der Film portraitiert die aus Wien stammende amerikanische Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger vor dem Hintergrund der Frage, wie sich das Leben nach dem Holocaust gestalten kann. Und zwar an den vier Orten, die ihr Leben bestimmt haben: Wien, Kalifornien, Göttingen und Israel.

  • Review: "Star Trek Into Darkness" (USA 2013, engl. OV, 3D)

    Star Trek Into DarknessZu Beginn verliert Captain Kirk das erste Mal seinen Oberbefehl über die Enterprise, weil er auf einem fremden Planeten eigenmächtig gehandelt und die erste Direktive verletzt hat. Zu verdanken hat er diese Strafe seinem ersten Offizier Spock, der halt nicht lügen kann und einen entsprechenden Bericht abgegeben hat. Doch lange dauert es nicht, bis Kirks Qualitäten als Captain erneut gefordert werden - nachdem ein Unbekannter die Führungsebene der Sternenflotte dezimiert hat, liegt es an ihm wieder die Führung auf der Enterprise zu übernehmen und den gefährlichen Feind mit seiner Crew zu stellen. Kirk ahnt jedoch nicht, mit wem er es zu tun hat und welchen politischen Machenschaften er zweckdienlich sein soll ...


    Bei der ersten "Star Trek" Neuauflage habe ich hier glaube ich einen halben Roman vor lauter Euphorie geschrieben, ich mache es diesmal kürzer. Ich muss nicht nochmal darauf eingehen, dass der Hauptcast so unglaublich superb ausgewählt ist, dass man mitunter wirklich glaubt, die junge Besetzung der Enterprise zu sehen, insbesondere Chris Pine haut mich hier erneut um - er ist der bessere Schauspieler als William Shatner es jemals war, aber er ist der gleiche Kirk, wie man ihn kennt. Das gilt für die übrige Besatzung ebenfalls.

    Schon beim letzten Film empfand ich die Entstehung der alternativen Zeitlinie als einen cleveren Schachzug, weil man somit mit bekannten Situationen und Figuren aus der "Star Trek" Historie der Ur-Enterprise Besatzung komplett neu spielen kann. Und dieser zweite Film nun zeigt auf höchst unterhaltsame Weise, wie das funktioniert. Man könnte sogar ganz philosophisch anbringen, dass bestimmte Ereignisse - Aufeinandertreffen - einfach vorbestimmt sind und somit auch in einer alternativen Zeitlinie stattfinden, jedoch unter veränderten Rahmenbedingungen. So gibt es hier ein Wiedersehen mit einem bekannten Feind, wieder gibt es einen dramatischen Tod unter Radioaktivitätsstrahlung und wieder eine Form der Wiederbelebung. Das hatten wir alles schon mal, doch hier sind es nun andere Protagonisten, die dies erleiden und/oder retten müssen unter völlig neuen Bedingungen. Ich persönlich finde das unglaublich spannend, wenn ich es auch einen Tick schade finde, dass man sich nun gleich beim zweiten Abenteuer im bewährten Star Trek Bösewicht Fundus bedient hat, anstatt noch einmal etwas völlig Neues zu versuchen. Aber hier zu jammern wäre kleinlich.

    Was ist also besser an diesem zweiten Film und was schlechter? Fangen wir mit letzterem an, einige Figuren der Standardbesatzung kommen leider zu kurz, Bones beispielsweise und auch Zulu und Chekov, denen nicht viel Möglichkeiten zugestanden werden, um zu glänzen. Vor vier Jahren, als wir die Urviecher der Enterprise neu kennenlernten, war das noch etwas anders. Durch die Vorstellung der Charaktere gab es mehr zwischenmenschliche Momente als nun in diesem zweiten Film. ABER: Diese zwei Kritikpunkte balanciert der neue "Star Trek Into Darkness" locker aus, vor allem mit einem deutlich besseren Bösewicht. Es ist ja nun kein Spoiler mehr, dass Benedict Cumberbatch den uns Fans bereits bekannten Khan spielt, Himmel, das steht sogar bei imdb.com als Rollenname, deswegen markier ich das hier auch gar nicht erst als Spoiler. Und Cumberbatch spielt einfach reihenweise alles an die Wand, was sich ihm entgegenstellt. Bemüht, einen Ton tiefer sprechend (hach, unbedingt in der OV sehen...), kommt er gefasst, selbstbewusst und überlegen rüber, schafft es sogar in einigen Momenten echte Sympathie beim Zuschauer zu generieren, weil man seine Wut verstehen kann. Doch seine körperliche und intellektuelle Überlegenheit führen eben auch zu verschobenen Moralvorstellungen und null Skrupeln, weswegen Khan ein gefährlicher Gegner ist. Cumberbatch spielt dies so überzeugend und wird dazu noch von Kameramann Daniel Mindel in einzelnen Einstellungen wie eine japanische Manga Figur in Szene gesetzt, dass er einfach nur fasziniert und somit deutlich besser in Erinnerung bleibt als Eric Bana als romulanischer Bösewicht im vorigen Film.
    Dazu hat mir außerdem sehr gut gefallen, dass Spock diesmal seine actionbetonte Seite zeigen durfte, der Kampf auf dem Gleiter am Ende gegen Khan ist atemberaubend.

    Abgesehen von diesem Plus glänzt "... Into Darkness" mit fantastischen Actionszenen, State of the Art Effekten (auch bzgl. der 3D-Effekte) und ist in wirklich jeder Hinsicht unglaublich stylish. Man guckt einfach wahnsinnig gerne hin, genießt die teilweise überragenden Kameraperspektiven, die Bildsprache, in der die Bedrohung beispielsweise durch das Kampfschiff der Föderation angeführt von Admiral Marcus geradezu fassbar wird und in der beiden Schiffen etwas Lebendiges anhaftet.
    Wie im ersten Film kann man sich aber trotzdem fast durch die komplette Lauflänge hindurch kichern, weil nach wie vor die Dialoge und die Manierismen der bekannten Besatzungsmitglieder urkomisch sind und J.J. Abrams und seine Erfolgsautoren Orci, Kurtzman und Lindelof mit so viel Liebe zum Detail vorgehen und man sich eben Darsteller an Bord geholt hat, die diesen lässigen Witz auch leben können. Wie beispielsweise Simon Pegg als Scotty, der stöhnend durch die langen Gänge des Kampfraumschiffs rennen muss, oder andere Kleinigkeiten, die ich vermutlich erst nach einer Zweitsichtung benennen kann.

    Fazit: Nach wie vor habe ich einen riesigen Respekt davor, wie es J.J. Abrams gelungen ist, der schon im Sterben befindlichen Star Trek Reihe neues Leben einzuhauchen und sowohl eine neue Generation an Zuschauern als auch alte Nerds wie mich mit den Abenteuern zu fesseln. Ich habe eigentlich keine wirklichen Kritikpunkte für diesen zweiten Film, klar fallen einem leichte Ungereimtheiten auf, aber das wäre Jammern auf höchstem Niveau. "Star Trek Into Darkness" ist in höchstem Maße unterhaltsam, witzig, spannend und trotz aller Technik, trotz des Riesenbudgets mit Liebe gemacht und vor allem auch noch von allen Beteiligten toll gespielt. Ich bin einfach nur glücklich mit der Welt aus dem Kino gekommen und freue mich schon darauf, mir den Film in den nächsten Tagen ein zweites Mal anzugucken, dann mit weniger Aufregung und stattdessen mit mehr Genuss. Somit vergebe ich hier auch ganz klar Punkte für den Spaßfaktor. Für meinen persönlichen Geschmack ist das der perfekte Blockbuster.

    Star Trek Into Darkness (USA 2013) - gesehen in der engl. OV und in 3D
    R: J.J. Abrams; B: Robert Orci, Alex Kurtzman, Damon Lindelof
    K: Daniel Mindel; M: Michael Giacchino
    D: Chris Pine, Zachary Quinto, Benedict Cumberbatch, Zoe Saldana, Karl Urban, Simon Pegg, John Cho, Paul Weller, Bruce Greenwood, Anthony Yelchin, Alice Eve, Leonard Nimoy, etc.
    Genre: Science Fiction
    FSK: ab 12 J.
    Länge: 132 Min.

    10v10
    Eine zweite Meinung gibt's bei Filmstarts.de

  • Yeah Yeah Yeahs, C-Halle, Berlin, 06.05.2013

    CollageYYYWas für ein fantastischer Abend vorgestern. Erst begeistern mich die Bosnian Rainbows so sehr, dass ich (im ersten Moment) auch auf den Hauptact verzichtet hätte, wenn die Rainbows dafür noch ein wenig länger gespielt hätten.

    Und dann kommen die Yeah Yeah Yeahs auf die Bühne, und die tolle Vorband ist sofort vergessen. Seit über zehn Jahren sind Karen O und ihre Band gut im Geschäft, und seitdem mag ich ihre Musik, auch wenn sie sich im Lauf der Jahre etwas verändert hat, bei mir aber immer die richtigen Knöpfe drückte, zu einem Konzert hab ich es in der Vergangenheit aber nie geschafft, Karen O's Ruf als Rampensau zum Trotz.

    Was mich am Montag dann erwartete, war ein hervorragender Songmix aus ihrem bisherigen Schaffen inkl. einiger Titel aus dem aktuellen, etwas ruhigeren Album "Mosquito" und eine extremst gutlaunige Band. Drummer Brian Chase hätte an diesem Abend wohl nix die Laune verhagelte, der grinste und lachte während des gesamten Konzerts so als hätte er den Spaß seines Lebens.
    Und Karen O hatte die Meute in der fast ausverkauften C-Halle mit dem ersten Ton im Griff. Im knallroten Anzug, der bei mir leichte Erinnerungen an einen Las Vegas Elvis hervorriefen und mit einem völlig unpassenden Umhang mit Zebramuster betrat sie zu "Gold Lion" die Bühne und gab gleich das Tempo für den Abend vor. Die Frau sprang unaufhörlich über die Bühne, bog ihren Körper in allen Richtungen, tanzte, sang, quietschte, schrie, lachte, mal reichte sie ihr Mikrofon durch die erste Reihe, um ihre Fans singen zu hören und dann wieder zeigte sie sich verletzlich und nachdenklich beim stimmungsvollen "Despair". Spätestens beim ultimativen Partysong "Heads Will Roll" hingen wir alle völlig entfesselt in der Luft und brüllten uns die Seele aus dem Leib, weils einfach Spaß macht, dem Alltag mal für zwei Stunden zu entfliehen und ihm ein "Off with your head, dance 'til you're dead" entgegenzuschreien.

    Am Ende konnten wir die YYYs sogar noch für eine zweite Zugabe herauslocken, sichtlich erschöpft und k.o. wie die meisten der Fans auch.
    Ein echt toller Abend, an dem die Frauen (Teri Gender Bender beim Support und Karen O später) die C-Halle zum Beben gebracht haben. Die Collage oben zeigt die Frontdame in Action und nachfolgend zwei Videos vom Konzert.

  • Trailer: "The World's End"

    So. Bewegtbilder von Edgar Wrights Abschluss der Cornetto-Trilogie. Wie immer vielversprechender Trailer, das kann gar nicht schlecht werden, insbesondere mit diesem Cast: natürlich Simon Pegg und Nick Frost, dazu Martin Freeman, Eddie Marsan, Paddie Considine, David Bradley und Rosamund Pike.

    Die Synopsis liest sich wie folgt: "Five friends who reunite in an attempt to top their epic pub crawl from 20 years earlier unwittingly become humankind's only hope for survival." Ja, dann mal los :) In Deutschland ab dem 12. September zu sehen. Ich freue mich!!!!!

  • Bosnian Rainbows (Support für die Yeah Yeah Yeahs), C-Halle, Berlin, 06.05.2013

    IMG_20130507_164157Normalerweise binde ich die Vorbands immer in meinem Eintrag zur Hauptband ein, aber gestern Abend haben mich die Bosnian Rainbows derart begeistert, dass es einen Extrablogpost gibt.
    Nachdem ich hinterher zuhause ein wenig über die noch recht neue Band nachgelesen habe und nun weiß, dass The Mars Volta Mitglieder Omar Rodríguez-López und Deantoni Parks hinter diesem Projekt stecken und die Bosnian Rainbows im vergangenen Jahr gründeten und sich fürs Mikro Teri Gender Bender und für die Keyboards Nicci Kasper dazuholten, wundert mich der Sound nicht mehr. Auch wenn das nicht unbedingt nach The Mars Volta klingt, so lässt sich doch eine deutliche Handschrift (wieder)erkennen.

    Mich hat das halbstündige Supportset völlig geflasht. Da wäre zum einen der großartige Rocksound, der in den Ohren klingelt, im Bauch brummt und dann direkt in die Beine geht, weil hier eben sowohl Punkeinflüsse als auch 80er Jahre Synthiesound zu hören sind, die das Ganze tanzbar machen. Dazu die sehr schöne Stimme von Sängerin Teri, die die zarten Töne genauso anschlagen kann wie sie auch locker mit den Gitarrenriffs mithalten kann. Manchmal fühlte ich mich an Blonde Redhead erinnert, dann wieder an Siouxsie and the Banshees.

    IMG_20130507_164306Zuallererst muss man sich jedoch an Teris Bühnenperformance gewöhnen. Die hübsche Dame bewegt ihren grazilen Körper auf eine Art und Weise, bei der entweder Samara ("Der Ring") selbst das Fürchten kriegt oder man meinen könnte, sie wäre direkt aus der Wildnis ins Hier und Jetzt katapultiert worden. Im ersten Moment ist das belustigend, aber dann zieht es immer weiter in den Bann, und man kann irgendwann die Augen von dieser Frau, die breitbeinig auf dem Boden hockt und an das Balzverhalten stolzer Vögel erinnert, zwischendurch einen Nylonstrumpf auszieht und sich ihn in den Mund stopft, nicht mehr entziehen. Diese Teri Gender Bender - wie sie sich nennt und vorher in der mexikanischen Band "Le Butcherettes" gesungen hat, was ihre gehauchten "Muchas gracias" erklärt - ist nicht nur unglaublich talentiert, sondern schlicht und einfach ein höchst faszinierendes Geschöpf.

    Da halt auch die Musik voll meinen Geschmack getroffen hat, freue ich mich jetzt schon auf die Veröffentlichung des Debütalbums im Juni; und allen anderen kann ich raten, sich die Bosnian Rainbows unbedingt mal live zu geben.

    Hier zwei Live-Mitschnitte:

  • Review: "Side Effects" (USA 2013, engl.OV)

    SideEffectsEmily Taylor sollte sich eigentlich über die Rückkehr ihres Mannes Martin freuen, der einige Zeit im Gefängnis absitzen musste. Doch Emily leidet unter Panikattacken, die schlimmer werden, als Martin ihr von seinen Plänen für die Zukunft erzählt. Emily wird immer depressiver, der aufstrebende Psychiater Dr. Jonathan Banks übernimmt ihren Fall und verschreibt ihr ein neues Psychopharmaka Präparat. Eine Nebenwirkung dieses Medikaments sind Blackouts - und nach einem dieser Blackouts liegt Martin brutal niedergestochen in der Küche. Emily kann sich an nichts erinnern, und als ihr Zustand untersucht wird, gerät auch Jonathan in Bezug auf die fortlaufende Verschreibung des umstrittenen Medikaments ins Visier der Untersuchungen und setzt nun alles daran, seinen Namen reinzuwaschen.


    Auch noch so eine Nachzüglerreview eines Films, den ich bereits auf der Berlinale gesehen habe. Bei Soderbergh gehen meine Erwartungen ja immer steil nach oben, ganz einfach, weil er mich bisher so selten enttäuscht hat.

    Auf dem Papier sieht der Cast natürlich schon mal unglaublich vielversprechend aus, eine Mischung aus neuen Talenten und gestandenen Leuten und dann diese Geschichte, die nicht nur sehr gegenwärtige Themen behandelt, wie Psychopharmaka und ihre Nebenwirkungen oder die Käuflichkeit von Ärzten, sondern nebenbei noch einen Thriller erzählt, der perfider kaum sein könnte. Ich kann verstehen, dass viele diese Story mit dem Regiegenie Hitchcock in Verbindung bringen, ja, das hätte ihm gefallen.

    Doch leider hätte Hitchcock es auch besser inszeniert. Zum einen wären ihm Castfehlentscheidungen wie Catherine Zeta-Jones und Jude Law nicht passiert. Ich mag beide eigentlich sehr gerne. Aber Zeta-Jones in ihrem sexy-Bibliothekarin-Look überzeugt in ihren wenigen Szenen zu keiner Sekunde, insbesondere wenn es dann an die Auflösung dieser vielschichtigen Handlung geht. Und Jude Law bleibt in meinen Augen ungewöhnlich blass, die Hartnäckigkeit, seine Unschuld zu beweisen, nimmt man ihm zwar ab, aber ich wurde das Gefühl nicht los, dass er sich in seiner Opferrolle nicht wirklich wohl fühlte.

    Dagegen brilliert Rooney Mara, die zuletzt in der US-Adaption von Stieg Larssons "The Girl With The Dragon Tattoo" überzeugen konnte. Verletzlich, depressiv (ganz groß auf dem Schiffsempfang), manipulativ, unschuldig und am Ende sehr gerissen - sie lotet alle emotionalen Möglichkeiten aus, die sich ihr in dieser Rolle bieten. Wenn man sie bisher nicht auf dem Schirm hatte, dann bitte jetzt.

    Was Soderbergh wie immer fantastisch gelingt ist ein durch und durch stylisher Look des Films, visuell sehr ansprechend. Aber - ich weiß auch nicht - fehlte es ihm irgendwie an Elan? War er mit seinen Gedanken schon bei "Liberace" und seinem Abschied vom Film? Soderbergh hätte das Zeug, mit dieser klasse Handlung einen absolut spannenden Thriller zu drehen, der dabei auch noch kritisch mit den Pharmakonzernen umgeht, aber Spannung wollte bei mir nicht aufkommen. Trotz, dass ich die Auflösung am Ende nicht vorhersehen konnte.

    Fazit: Schick, eine superbe Geschichte und eine klasse Rooney Mara, aber alles in allem nicht überzeugend.

    Side Effects (USA 2013) - engl. OV
    R: Steven Soderbergh; B: Scott Z. Burns
    K: Steven Soderbergh; M: Thomas Newman
    D: Rooney Mara, Jude Law, Catherine Zeta-Jones, Channing Tatum, Michelle Vergara Moore, Polly Draper, David Costabile, Mamie Gummer, etc.
    Genre: Thriller
    FSK: ab 12 J.
    Länge: 106 Min.

    6v10
    Eine zweite Meinung gibt's bei Filmstarts.de

  • Kinostarts am 02.05.2013

    Der Mai hat begonnen, ein Monat, der mit vielen vielversprechenden Filmen aufwarten kann (ob die dann auch die Erwartungen erfüllen, steht natürlich auf einem anderen Blatt). Seit gestern läuft "Iron Man 3" offiziell in den Kinos, eine Review findet sich weiter unten.
    Ansonsten werde ich mir vielleicht noch "Die Saiten des Lebens" anschauen, zur Preview am vergangenen Dienstag konnte ich mich einfach nicht aufraffen, und "Der Tag wird kommen" ist schon allein wegen der beiden Hauptdarsteller eigentlich Pflicht.
    Hier alle Starts der Woche im Überblick:

    Charlies Welt - Wirklich nichts ist wirklich
    Willkommen im schillernden Gedankenlabyrinth von Charles Swan II! Seit seine große Liebe, die wunderschöne Ivana, ihn verlassen hat, läuft rein gar nichts mehr rund. Der erfolgsverwöhnte Grafikdesigner und charmante Bad Boy gerät in einen Strudel aus Liebeskummer und Selbstzweifeln und ist im oberflächlichen, grell-bunten L.A. plötzlich auf der Suche nach dem tieferen Lebenssinn. Zusammen mit seinen engsten Vertrauten – dem spleenigen Stand-up-Comedian Kirby, seinem strengen Businessmanager Saul und seiner Schwester Izzy– begibt sich Charles Swan II auf einen schrägen Trip zwischen Fantasie und Wirklichkeit.

    Frohes Schaffen
    Arbeit ist Sicherheit, Selbstbestätigung, Existenzberechtigung. Sie ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich umgibt. In Zeiten von Wirtschaftskrise und rasantem Arbeitsplatzabbau hinterfragt FROHES SCHAFFEN diesen „heiligen“ Lebenssinn der Arbeit. Regisseur Konstantin Faigle begibt sich auf eine Reise zu den Wurzeln unseres Arbeitsbegriffs. Er besucht die Stätten des Arbeitsglaubens und dessen Niedergangs. Er fährt ins Ruhrgebiet zu den letzen "heiligen" Bergarbeitern und zum geschlossenen Nokia-Werk. Er begutachtet in Hamburg ein virtuelles Übungskaufhaus, eine Aktivierungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose. Und in den USA besucht er unter anderem einen kalifornischen Ein-Mann-Fernsehsender, der seine Beiträge komplett via Internet auf den Philippinen schneiden lässt.

    I, Anna
    Ein melancholischer Detektiv. Eine geheimnisvolle Frau. Eine flüchtige Begegnung in einem Londoner Hochhaus, in dem ein Mann erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden wurde. Statt sich auf die Mordermittlung zu konzentrieren, lässt sich der Polizist in den Bann der rätselhaften Unbekannten ziehen, die mit seinem Fall vielleicht mehr zu tun hat, als er wahrhaben will und sie sich eingesteht. Aus einem raffiniert gesponnenen Netz aus Ahnungen, Andeutungen und Erinnerungen steigt langsam eine schier unerträgliche Wahrheit auf, deren Spuren weit in eine verdrängte Vergangenheit reichen.

    Iron Man 3 (in 3D)
    Bereits gesehen - zur kompletten Review.

    The International Criminal Court
    Vor genau 15 Jahren wagen über 100 Staaten ein bis dahin undenkbares Experiment. In einer Konferenz in Rom verabschieden sie das Römische Statut, das 2002 den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag ins Leben ruft. Dort sollen diejenigen angeklagt werden, die weltweit für die schlimmsten Verbrechen verantwortlich sind. Aus der Sicht des Chefanklägers Luis Moreno-Ocampo erzählt der Film im Genre eines Justizthrillers wie der erste international legitimierte Strafgerichtshof in Den Haag gegen Kriegsverbrecher ermittelt. Darunter sind Fälle wie die Niederschlagung des arabischen Frühlings in Libyen, mögliche Kriegsverbrechen im Gazakrieg oder die Rekrutierung von Kindersoldaten im Kongo. Die Schauspielerin Angelina Jolie und der ehemalige Chefankläger von Nürnberg, Ben Ferencz, unterstützen das Gericht und reisen für den ersten Fall gegen den kongolesischen Milizenführer Thomas Lubanga Dyilo nach Den Haag, um die Richter und damit die Weltgemeinschaft zu überzeugen, daß der Einsatz von Kindersoldaten ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist.

    Ohne Gnade
    Männer wollen nur das Eine – Frauen einiges mehr. Und das kostet Geld. Deshalb beschließen die knackigen Schwestern Biene und Püppi, ihre einschlägig miesen Erfahrungen mit den selbsternannten Herren der Schöpfung in harte Währung umzumünzen: Sie setzen mit Erfolg auf die Testosteron-Reflexe der Männer, dokumentieren die provozierten Seitensprünge mit Fotos und kassieren fünfstellige Schweigegelder.

    Passion
    Christine besitzt die Eleganz und Lässigkeit einer erfolgreichen Businessfrau, die sich im Laufe ihrer Karriere an Geld, Macht und Erfolg gewöhnt hat. Sie scheut keine Minute davor zurück, ihre unschuldig wirkende Mitarbeiterin Isabelle auszubeuten und deren bahnbrechende Ideen für den eigenen geschäftlichen Erfolg zu stehlen. Warum auch? Christine sieht sich und Isabelle als ein starkes Team und führt die junge, ergebene Frau immer tiefer hinein in ein fatales Spiel aus Verführung und Manipulation, aus Dominanz und Erniedrigung. Doch als Isabelle eine Affäre mit Christines früherem Liebhaber beginnt, bricht zwischen den Frauen ein Kampf um Leben und Tod aus. Während Isabelle eine Ballettaufführung besucht, nimmt Christine die Einladung zu einem Blind Date an. Sie liebt Überraschungen über alles und ist schon gespannt, wer im Schlafzimmer auf sie wartet. Das Schicksal nimmt seinen Lauf.

    Saiten des Lebens
    Das Quartett ist ihr Leben: Musik, Liebe, Leidenschaft, Familie und Freundschaft. Der renommierte Cellist eines weltbekannten Streichquartetts erhält eine Diagnose, die nicht nur sein Leben komplett verändert, sondern auch die gemeinsame Zukunft der Musiker: Unterdrückte Emotionen, Egokonflikte und unkontrollierbare Leidenschaften brechen hervor, die eine jahrelange Freundschaft und Zusammenarbeit aus den Fugen zu bringen drohen. Als die Vier das Konzert zu ihrem 25-jährigen Jubiläum, ihrem womöglich letzten gemeinsamen Auftritt, vorbereiten, können nur ihre intime Verbundenheit und die Kraft der Musik helfen, ihr Schaffen zu bewahren.

    Der Tag wird kommen
    Inmitten einer absurden Ansammlung von Einkaufszentren liegt das Kartoffel-Restaurant der Familie Bonzini. Die beiden erwachsenen Söhne sind der gealterte Punk "Not" und sein spießbürgerlicher Bruder Jean-Pierre, der als Bettenverkäufer arbeitet und Frau und Kind hat. Als Jean-Pierre plötzlich den Job verliert, gerät seine heile Welt aus der Bahn und er landet nach einem amokartigen Ausraster in den Armen seines Bruders "Not". Zum Schrecken der Eltern und der Nachbarschaft werden sie zum Punkduo "Not & Dead". Gemeinsam beschließen sie, das Leben richtig zu leben und dem kommerzheiligen Einheitsbrei den Mittelfinger zu zeigen.

    Verliebte Feinde
    Der Jurastudent Peter von Roten ist verliebt in die kesse, eigenständige Kommilitonin Iris Meyer. Aber er stammt aus einer katholisch-reaktionären Familie und Iris will die Gesellschaft verändern und sich nicht unterordnen. Gegen den Willen seiner Familie heiratet Peter die geliebte Protestantin. Beide wollen trotz Ehe ihre Liebe retten. Dafür diskutieren sie auch das Kleingedruckte ihrer Beziehung. Schließlich schreibt Iris ein Buch über die Unterdrückung der Frauen. "Frauen im Laufstall" schockiert mit seiner Klarheit und Offenheit, auch in sexuellen Fragen, die Gesellschaft und Teile der Frauenbewegung. Die intensive Auseinandersetzung mit emanzipatorischen Themen bleibt nicht ohne Wirkung auf die Beziehung der zwei Königskinder. Beiden gelingt das Unvorstellbare: Inmitten einer spießigen, lieblosen Gesellschaft bewahren sie ihre Würde und ihre Liebe ein ganzes Leben lang bis in den Tod.

    Voices of Transition
    Doku: Sie wollen die Dinge selbst in die Hand nehmen und dies gemeinschaftlich tun. Die Transition Town Bewegung hat das Ziel, Menschen dazu zu bringen ihre eigenen Nahrungsmittel anzubauen, anstatt sie im internationalen Discount-Supermarkt zu kaufen. Der Dokumentarfilm von Nils Aguilar stellt Pionierprojekte und Lösungsvorschläge in England, Frankreich und Kuba vor und schlägt die Werbetrommel für eine umweltbewusste Argrarindustrie.

  • Review: "Iron Man 3" (USA, 2013, engl. OV, 3D)

    IronMan3Seit kurzem werden die USA von einem neuen Terroristenführer in Angst und Schrecken versetzt. Der "Mandarin" - so nennt er sich, will dem amerikanischen Präsidenten und seinem Volk eine Lehrstunde über ihre Fehltritte verpassen. Als einer seiner Terrorakte zufällig auch Tony Starks loyalem Bodyguard und nun Sicherheitschef Happy trifft, der nach einer unerklärlichen Detonation im Koma liegt, wird Stark sauer und fordert den Mandarin auf, inklusive Angabe der häuslichen Interesse für ein Treffen vis-a-vis. Womit er nicht gerechnet hat, ist Mandarins Antwort: Starks Anwesen wird zerbombt bis kaum etwas übrig bleibt, Stark inklusive seiner Iron Man Rüstung ist stark lädiert und Pepper ist in höchster Gefahr. Nun muss Stark herausfinden, wer dieser Mandarin ist, wo er ihn findet und wie er ihn besiegen kann und sich zu alter Stärke zurückkämpfen.


    Ach es gibt grundsätzlich vieles was ich an dieser Superhelden Reihe mag. Zunächst erst mal sicherlich Robert Downey jr., der wie die Faust aufs Auge in die Rolle des Tony Stark passt und es mir schwer macht, mich damit abzufinden, dass es sicherlich irgendwann eine personelle Änderung geben und der Fan es mit einem Reboot zu tun bekommen wird.
    Das nächste, was mir ein Lächeln entlockt, ist dass sich die Produzenten be den Iron Man Filmen nie mit irgendwelchen unnötigen Zusatztiteln abgeben. Iron Man 1, 2 und 3 und nicht "Iron Man 3: Im Kampf gegen die Panikattacken", ihr wisst, was ich meine. Das ist im Grunde völlig unwichtig, passt aber eben genau zu diesen Filmen - nämlich immer auf den Punkt.
    Während andere Superhelden in ihrer Kindheit ein schweres Trauma erleiden mussten, nicht dazu gehörten, weil vom anderen Planeten oder sonst welche psychischen Schwierigkeiten mit sich herum tragen und in den filmischen Adaptionen Opfer des Zeitgeistes und zu gebrochenen Helden werden, die sich zeitintensiv mit ihrer düsteren Seite befassen müssen, ist Tony Stark einfach nur ein überhebliches Genie, eine milliardenschwere Diva, der die wissenschaftlichen Fähigkeiten und das nötige Kleingeld besitzt, um hier und da ein bisschen die Welt zu retten.

    Schaut man sich die Entwicklung seiner Figur über die nun drei Filme und das zwischenzeitliche, gemeinsame "Avengers" Abenteuer an, dann kann man folgendes feststellen: Langsam wird dieses große Kind erwachsen. Bei seinem ersten Ausflug als Iron Man stand mehr die Abenteuerlust und ganz massive Angeberei im Vordergrund als eine ernsthafte Läuterung. Im zweiten Film bekam er es mit einem Feind zu tun, der ihn mit eigenen Waffen schlagen wollte. Da wurde er an seiner Ehre gepackt. Zudem verliebte er sich in seine Pepper. Die große Klappe hat er zwar behalten, fängt aber an, ein Verantwortungsgefühl zu entwickeln. Mit den anderen Avengers musste er dann die Welt gar vor einer göttlich-außerirdischen Bedrohung retten, das war dann kein "Spaß" mehr und hat auch ihn mehr schockiert als er es offen zugeben würde. Ein Umstand, der nun für das dritte Iron Man Abenteuer aufgegriffen wird. Wer will es einem Mann verübeln, der gerade eben noch mit einer Atombombe im Arm in Richtung Wurmloch flog, nicht wissend, ob er es rechtzeitig vor der Detonation zurück auf die Erde schafft, und nun unter Angstattacken leidet? Angst davor, vielleicht vom nächsten Feind doch überfordert zu werden, Angst um seine Pepper? Fragen, die jedoch in der popcornigen Action-Unterhaltung etwas oberflächlich behandelt werden, aber es ist eben halt auch nur eine Comicverfilmung und nicht mehr. Am Ende des dritten Films erleben wir einen gereifteren Tony Stark, der weiß, dass ihn nicht nur seine Tüfteleien und sein technisches Know-How zum "Iron Man" machen.

    Den ersten "Iron Man" liebe ich immer noch abgöttisch, habe ihn in der Zwischenzeit mehrfach gesehen und stelle jedes Mal fest, dass er an Wirkung oder Spaß nicht nachlässt. Damals habe ich die volle Punktzahl vergeben und würde das auch heute noch. Ähnlich der zweite - der bei seinem Erscheinen viel negative Kritik einstecken musste - gefällt mir immer noch. Einzig - und das war damals auch mein Kritikpunkt - das Rumgeballer am Schluss finde ich nach wie vor schrecklich. Der dritte nun ist wieder Unterhaltung pur, fantastische Effekte, bombastische Action, technisch perfekt, was Kamera, Sound und Schnitt anbetrifft. Und wie zuvor gelang es den Autoren, den Charakteren - und zwar nicht nur den alteingesessenen wie Pepper oder Col. James Rhodes - für einen Film dieser Art relativ viel Profil mitzugeben. Ob Aldrich Killian (gekonnt schleimig von Guy Pearce interpretiert) oder Maya Hansen (wie immer gut: Rebecca Hall) - das sind schon Figuren, mit denen man was anfangen kann. Auch schön, dass Happy Hogan (Jon Favreau, der immerhin auch die ersten beiden Filme inszeniert hat), hier so prominent in Szene gesetzt wird.
    Ben Kingsley ist dagegen nochmal ne andere Nummer - dazu gleich.

    Oberflächlich besehen stimmt an "Iron Man 3" eigentlich alles, da hüpft das Fanherz auch höher. Zudem hat man sich storymäßig zwar durchaus an typische Bösewicht-Klischees gehalten, dabei aber eine der herrlichsten Auflösungen der jüngeren Filmgeschichte aufgeboten. Wer ist der Mandarin und was sind seine Beweggründe - da ich nicht spoilern will, kann ich nur erwähnen, dass es in Sachen Ben Kingsley zu einem wahren Aha-Moment kommt. Und an dieser Stelle - ich habe die Synchron- UND die OV-Fassung gesehen - kann ich nur raten: Wer der englischen Sprache mächtig ist und das Glück hat, dass die OV in seiner Stadt angeboten wird, bitte präferieren. Nur dann bekommt man dieses Highlight in vollem Ausmaß geboten.

    Aber es gibt zwei Sachen, die mich an dieser Fortsetzung dann doch etwas mehr gestört haben, als das erwähnte Rumgeballer im vorigen Film. Zum einen ist die Idee mit dem kleinen Jungen als temporärem Helferlein ja niedlich, was vor allem daran liegt, dass der Bengel - gespielt von Ty Simpkins - wirklich putzig ist, Downey jr. gut mit Kindern kann und in seiner Rolle auch nicht plötzlich als Vaterersatz herhalten muss, dafür ist Tony Stark einfach zu ich-fixiert. Aber das alles ist schon sehr Disney und muss ich nicht haben.
    Schwerer wiegt der Punkt, dass im Showdown im ultimativen Kampf gegen den Mandarin und der Rettungsaktion von der armen Pepper, fordert Tony Stark über seinen Computer Jarvis eine "bestimmte Hilfseinheit" an. Und wie ich es drehe und wende, habe den Film wie erwähnt 2x gesehen, es gibt absolut keinen Grund, warum er diese "Hilfseinheit" nicht schon früher anfordern konnte. Somit ist eine Stunde Film, nämlich der komplette Mittelteil, eigentlich total unsinnig, unnötig. Ein Denkfehler beim Drehbuchschreiben, der ernsthaft keinem aufgefallen ist? Oder hat man sich gesagt, egal, fragt eh keiner nach. Da saß ich schon für einen Moment ein wenig irritiert im Kinosessel und fühlte mich veräppelt. So schön der Mittelteil auch erzählt war, der Stark immerhin ein wenig "back to the roots" führt, Stark hätte sich die Arbeit mit Ersatzteilen etc. locker sparen können. Wer jetzt einwendet: ja, Moment, Jarvis war kurzzeitig vollkommen außer Gefecht - stimmt, aber dann war er auch wieder aufgeladen und zumindest die "ich kaufe im Baumarkt für mein Ein-Mann-Überfallkommando in Miami ein" inkl. der dortigen Vorkommnisse unsinnig.

    Gut, ich will darauf nicht zu lange herumreiten, zumal ich durchweg meine Freude hatte und bestens unterhalten wurde. Erwähnen möchte ich noch den gelungenen Abspann, der ein wenig den Eindruck erweckt, es würde sich um einen Abschied handeln mit den Szenenbildern aus allen drei "Iron Man"s gemeinsam. Besonders gut gefällt mir hier die Musik von Brian Tyler, die mir zwar während des restlichen Films etwas zu bombastisch ist, am Ende aber so einen leichten 70ies Seriensound bekommt, dass man fast lostanzen möchte.

    Und wie so häufig bei Marvel: Bitte bis nach dem Abspann sitzen bleiben, es folgt eine der köstlichsten Pointen des Films.

    Fazit: Ein typischer Iron Man, Robert Downey jr. rockt die Show, alle anderen überzeugen ebenfalls, für Gwyneth Paltrow wurde der Begriff "bezaubernd" erfunden, technisch einwandfrei gemacht, klasse Action und eine große Portion Humor - leider mit einem dramturgischen Makel.

    Iron Man 3 (USA 2013, dt. und OV, 3D)
    R: Shane Black; B: Drew Pearce, Shane Black
    K: John Toll; M: Brian Tyler
    D: Robert Downey jr., Gwyneth Paltrow, Don Cheadle, Guy Pearce, Rebecca Hall, Ben Kingsley, Jon Favreau, James Badge Dale, William Sadler, Paul Bettany, Ty Simpkins, Miguel Ferrer, Stephanie Szostak, etc.
    Genre: Comic, Action
    FSK: ab 12 J.
    Länge: 130 Min.

    8v10
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  • Review: "Mama" (USA 2013, dt.)

    MamaErzählt wird die Geschichte zweier Mädchen - Lily und Victoria. An dem Tag, an dem ihre Eltern getötet werden, verschwinden die beiden im Wald. Nach fünf Jahren, die sie auf sich gestellt waren, werden sie gerettet und von dem Ehepaar Annabel und Lucas aufgenommen. Doch auch in ihrem neuen Leben werden die Mädchen immer noch verfolgt...


    Vor einigen Tagen ging es in die neue Guillermo del Toro Produktion "Mama", deren Trailer ich vorab wirklich unheimlich fand. Und Regisseur Andrés Muschietti, der hiermit eine Langversion seines gleichnamigen Kurzfilms, realisiert hat, hat sich zwar ohne Frage in der Bildsprache von del Toro beeinflussen lassen, aber trotzdem seine eigene Linie beibehalten.
    Nun muss ich bei solchen Filmen immer wieder feststellen, dass ich selbst mittlerweile - dank 25jähriger Horror/Gruselfilmhistorie - leider schon einen Tick zu abgebrüht bin, um mich noch von den typischen Schockelementen erschrecken zu lassen. Aber einen leichten Schauer konnte mir die Geschichte um die Mädchen und ihrer mysteriösen "Mutter", die sie über Jahre hinweg gepflegt hat und nun nicht von ihnen lassen kann, schon.

    Die beiden Kinderdarstellerinnen Megan Charpentier und Isabelle Nélisse als Victoria und ihre jüngere und deutlich wildere Schwester Lilly sind richtig gut, zwischen niedlich und beängstigend, gerade Lillys Form des "Krabbelns" in ihren ersten Szenen, hat so manchen Zuschauer im Saal erschreckt. So mag ich das, es sind nämlich meist die kleinen Dinge, die einem unheimlich sind, mit Geräuschen, einem gutem Schnitt, gelungene Kameraperspektiven und eine gekonnte, atmosphärische Beleuchtung, kann man auf Special Effects (die es zwar auch gibt, aber in Maßen) gut verzichten.
    Ein bisschen undurchsichtig blieb für mich die Figur des Psychologen Dr. Dreyfuss - gespielt von Daniel Kash -; mir ist nicht ganz klar, ob er von vornherein eine Ahnung gehabt hat, wie die beiden Mädchen fünf Jahre in der Waldhütte überlebt haben können und sich dann durch die Befragung von Victoria in Trance bestätigt fühlte, um weitere Nachforschungen anzustellen. Auch die Tatsache, dass er danach seine Befürchtungen nicht mit den Pflegeeltern teilt und sie vor einer möglichen Gefahr warnt ist auch bedenklich. Also kein sehr vertrauenswürdiger Psychologe :)

    Sehr gefallen hat mir natürlich wieder Jessica Chastain, deren dunkelbrauner Bubikopf sie wieder ganz anders wirken lässt, sie gehört zu den Schauspielerinnen, die nicht nur optisch unglaublich wandelbar sind, sondern sie zeigt auch in jeder Rolle eine ganz andere Seite von sich. Als Punkgirl, welches unwillentlich langsam Ersatzmuttergefühle für die ihr anvertrauten Mädchen entwickelt, bis sie richtig um die beiden kämpfen muss, zeigt sie eine absolut glaubwürdige Charakterentwicklung. Nikolaj Coster-Waldau hat da in seiner Rolle als Onkel Lucas (und zu Anfang Vater Jeffrey) die deutlichen schlechteren Karten, wenn er auch gut spielt, aber "Mama" ist halt einfach die Chastain-Show.

    Was mir nicht so gefallen hat, war die Darstellung der mysteriösen Mutter, da hat man meines Erachtens ein bisschen zu stark in die Trickkiste gegriffen, mitunter musste ich schmunzeln, weil ich mich an den B-Horrorfilm (obwohl ich den immer noch sehenswert finde) "Die Zahnfee" erinnert fühlte. Dämlich - aber natürlich der spannungsfördernden Dramaturgie geschuldet - sind dann auch die Ausflüge zur Waldhütte, die im letzten Drittel, als die Protagonisten schon ahnen, womit sie es zu tun haben, im Dunkeln. Also wenn ich auf Geistersuche bin, dann doch nicht ohne Taschenlampe mitten in der Nacht! Aber gut, wie gesagt, es soll ja spannend bleiben.

    Richtig geärgert hat mich dann aber leider dieses totale Kitschende. Sicherlich erzählt "Mama" auch eine sehr traurige Geschichte, aber der "Showdown" war dann schlicht zu viel des Guten bis hin zum letzten Nachfalter (für Kenner des Films...) am Schluss. Das hat für mich den Gesamteindruck leicht verschlechtert.

    Fazit: Wenn man einen Gruselfilm mal mit normalem Publikum sieht und nicht mit abgebrühten Fantasy Filmfest Fans, erstaunt man doch manchmal, worüber sich andere noch gruseln können. Aber daran erkennt man auch, dass der Film grundsätzlich alles richtig macht, wenn die Kinobesucher mit einer Gänsehaut das Kino verlassen. Mir hats auch gefallen - bis auf das Ende.

    Mama (USA 2013) - dt. Synchronfassung
    R: Andrés Muschietti; B: Neil Cross, Andrés Muschietti & Barbara Muschietti
    K: Antonio Riestra; M: Fernando Velázquez
    D: Jessica Chastain, Nikolaj Coster-Waldau, Megan Charpentier, Isabelle Nélisse, Daniel Kash, Javier Botet, Jane Moffat, David Fox, etc.
    Genre: Grusel, Horror, Drama
    FSK:
    Länge: 100 Min.

    7v10
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  • Trailer: "Monsters University" (neu)

    Wenn ich schon sonst zu nichts komme (Kinostarts-Auflistung, Filmreviews), dann doch wenigstens der tägliche Trailer, und es gibt einen neuen "Monster AG" Trailer, der hier natürlich sofort rein muss.

    Jajajajaja, ab dem 20.06.2013 bei uns im Kino.

  • Trailer: "Much Ado About Nothing"

    Normalerweise würde ich sagen, kein Mensch braucht eine neue Verfilmung von dem herrlichen Shakespeare Stück "Viel Ärger um nichts", weil die von Kenneth Branagh aus dem Jahr 1993 in meinen Augen nahezu perfekt ist.

    Aber Joss Whedon, dem abends nach dem "Avengers"-Dreh langweilig war, zauberte parallel mal eben mit Freunden eine weitere Adaption aus dem Hut, und der Trailer hierzu sieht schon mal gar nicht schlecht aus. Über den Inhalt des Stücks muss man hoffentlich nichts mehr schreiben.

    Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht, und ich hab da auch so meine Zweifel, dafür sind die Darsteller der breiten Masse hierzulande leider nicht bekannt genug. Buffy- und Angel-Fans kommen mit Alexis Denisof und Amy Acker auf ihre Kosten, Firefly- und Castle-Fans erleben ein Wiedersehen mit Nathan Fillion und Sean Maher, Avengers-Freunde freuen sich hoffentlich über Clark Gregg usw., das große Zugpferd ist jedoch nicht dabei, was eine dt. Kinoveröffentlichung erschwert. Hoffentlich kennen die Verleiher doch etwas Gnade für Film- und Serienjunkies...

  • Review: "Oblivion" (USA 2013, dt.)

    oblivionNach einer Alieninvasion, in der die Angreifer zwar bezwungen wurden, die Erde dabei aber unbewohnbar wurde, lebt die Menschheit nun schon seit Jahrzehnten auf einer Raumstation. Der hoch spezialisierte Techniker Jack Harper und seine Arbeits- und Lebenspartnerin Victoria sind die wenigen Menschen, die noch auf Erde stationiert sind, während Jack die verbliebenen Sonden repariert, wird er von Victoria aus ihrem High Tech Apartment in den Wolken koordiniert. Eines Tages entdeckt Jack auf einem Patrouillen-Flug in einem abgestürzten Raumschiff eine Überlebende. Dieser Vorfall löst eine Kettenreaktion höchst mysteriöser Ereignisse aus, denen Jack auf den Grund und somit in Gefahr gerät...


    Joseph Kosinski hat mit "Tron: Legacy" einen absolut unterhaltsamen Film geschaffen, bei dem vor allen Dingen Optik und Musik überzeugen konnten, der aber storymäßig nicht viel bieten konnte.

    Ähnlich ist auch meine Wahrnehmung in Bezug auf "Oblivion": Visuell absolut großartig, überhaupt kein Zweifel, fantastische Bilder, die Weite, teils Trostlosigkeit und dann auch teils Hoffnung vermitteln. Hier hat Kameramann Claudio Miranda, der dieses Jahr auch den Oscar für "Life of Pi" erhalten hat, wieder tolle Arbeit geleistet. Die Special Effects sind ebenfalls State of the Art ebenso wie die Leistung der Ausstatter - dieses Loft in den Wolken ist der reinste Augenschmaus. Ich will auch so einen Pool! Und der Electro-Sound von M.8.3. passt zu den Einstellungen wie die Faust aufs Auge, wenn die Klänge zum Ende hin auch ein bisschen zu bombastisch werden, aber das sei verziehen.

    Aber dann hapert es halt erneut ein wenig bei der Story. Ich hatte im Vorfeld bei Ansicht der Trailer gedacht, nicht richtig mitzubekommen, worum es geht, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass der sogenannte Story Twist schon im Trailer so offenkundig ist - aber da hab ich mich geirrt. Für Sci-Fi Anhänger, die eben auch über einen gewissen Filmerfahrungsschatz verfügen, ist eigentlich schon relativ früh klar, wohin die Reise in dem Film geht. Insofern fehlte es mir etwas an Spannung, aber der Weg zum Ziel ist immerhin nicht langweilig. Tom Cruise überzeugt in der Rolle des zunächst unwissenden Helden, dem letztlich keine geringere Aufgabe zukommt als die Rettung der Welt. Und nebenbei bemerkt, bin ich immer wieder erstaunt, wie gut sich der Mann hält, wie 50 sieht er jedenfalls nicht aus.
    Andrea Riseborough war mir bisher nicht bekannt, sie hat mir hier sehr gut gefallen, ihre Unterkühltheit war fast im Kinosaal zu spüren. Und Olga Kurylenko ist halt niedlich und schlägt sich vor der Kamera immer besser, wenn man auch hinzufügen muss, dass ihrer Rolle nicht viel abverlangt wurde.
    Warum man eine Größe wie Morgan Freeman da in zwei-drei Szenen verplempert, bleibt mir ein Rätsel, aber ich seh ihn gerne, darum will ich nicht meckern.

    Was die Inszenierung angeht, hätte ich mir ein paar Höhepunkte gewünscht, irgendwie plätschert mir der Film etwas zu entspannt dahin. Und das Ende ist für meine Begriffe einfach einen Tick zu kitschig.

    Fazit: Guter Ansatz, interessante Story, die man vielleicht etwas besser hätte verpacken können. Visuell höchst beeindruckend, aber mit dramaturgischen Schwächen und wenig Höhepunkten. Etwas weiter unten findet sich noch ein Punkt, der mich ein bisschen verärgert, aber da ich nicht spoilern will, ist er unten extra markiert.

    Oblivion (USA 2013, dt.)
    R: Joseph Kosinksi; B: Joseph Kosinski, Karl Gajdusek, Michael Arndt basierend auf dem Comic von Arvid Nelson
    K: Claudio Miranda; M: M.8.3.
    D: Tom Cruise, Andrea Riseborough, Olga Kurylenko, Morgan Freeman, Melissa Leo, Nicolaj Coster-Waldau, etc.
    Genre: Sci-Fi
    FSK: ab 12 J.
    Länge: 125 Min.

    6v10
    Eine zweite Meinung gibt's bei Filmstarts.de

    +++Spoiler, bitte folgenden Text markieren, um zu lesen: So wie uns die Werbung suggerieren will, dass "Megaperls" ein richtiges Wort ist, so möchte uns Hollywood offenbar mit Biegen und Brechen beibringen, dass man beim Klonen auch Erinnerungen in den Klon überführt. Das ist Quatsch, unsere Erinnerungen stecken nicht in den Genen. Ich finde das immer etwas lächerlich, und das hat mich auch in "Oblivion" ein klein wenig genervt.+++ Spoilerende

  • Trailer: "Thor: The Dark World"

    Es gibt einen ersten Trailer zum nächsten "Thor" Abenteuer. Und auch das sieht wieder recht vielversprechend aus.
    An Bord sind neben Chris Hemsworth auch wieder "Loki" Tom Hiddleston, "Jane" Nathalie Portman, "Dr. Selvig" Stellan Skarsgård, weiter Idris Elba, Anthony Hopkins, Ray Stevenson und diesmal Christopher Eccleston. Regie führt diesmal Alan Taylor, der u.a. mit "Game of Thrones" genug Heldenerfahrung gesammelt hat.

    Deutscher Kinostart ist der 31. Oktober 2013. Und hier der Trailer:

  • Trailer: "Only God Forgives" (2 neue)

    Seit gestern sind zwei neue Trailer zu Nicolas Winding Refns "Only God Forgives" draußen. Und ich kann nur sagen: irre. Und Kristin Scott Thomas ist einfach der Hammer, bin von diesen wenigen zusammengeschnittenen Momenten bereits höchst angetan.

    Hier die beiden Trailer, kann es kaum erwarten, den ganzen Film zu sehen (und immer noch kein dt. Starttermin?)

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